Solidarität mit den Geisteswissenschaften der Uni Hamburg
28.05.2009 | 21:25 Uhr | Alter: 8 Jahre

Der AStA der Hochschule für bildende Künste HfbK Hamburg erklärt seine

volle Solidarität mit den Geisteswissenschaften der Universität Hamburg

und fordert die umgehende Bestätigung von Hans-Martin Gutmann als Dekan

durch das Präsidium.


Die Verweigerung der Bestätigung des demokratisch gewählten Dekans durch

die Präsidentin der Universität ist nur der Auftakt der in Zukunft

gesetzlich verhinderten Demokratie an den Hochschulen. Mit dem neuen

Wissenschaftsförderungsgesetz verringert sich die Selbständigkeit der

Künste und Wissenschaften weiter drastisch. Zusammen mit den bestehenden

Gesetzen ergibt sich die Situation, dass in Hochschulen die im Grundgesetz

Art. 5 Abs.3 vorgesehene Freiheit von Forschung und Lehre nur noch zum

Schein gewahrt ist. Die eingeführten unternehmensähnlichen

Top-Down-Strukturen greifen massiv in die Selbstbestimmtheit der

Fachbereiche ein.


Es ist auch ohne Bezugnahme auf das Grundgesetz offensichtlich, dass die

Universität ihre öffentlichen Funktionen nicht mehr erfüllen kann.

Hochschulen, die nur noch dem Diktat des Wettbewerbs unterliegen, die

keine historischen und aktuellen Sinnbezüge zur Gesellschaft mehr

unterhalten, die keine öffentlichen Institutionen der Kritik und

Wiedersprüche sind, sind nicht mehr, als vorhumboldtsche Kadettenschulen.


An Auweter-Kurtz erkennen wir Posen instrumenteller Vernunft,

Antiintellektualismus und ideologische Schmalspur. Es ist offensichtlich,

dass sie nicht in der Lage ist, eine ausgewogene und sachgerechte Politik

für alle Fachbereiche zu gewährleisten. Der Rücktritt der Präsidentin ist

deshalb unausweichlich.


Die grünen Wahlbetrüger bescheren Hamburg die Fortsetzung einer

Hochschulpolitik, die inhaltlichen, d.h. wissenschaftlichen Wettstreit

durch einen künstlich inszenierten Wettbewerb ersetzt. Ein System aus

Punkten und Ziffern wurde zu diesem Zweck jenseits wissenschaftlicher

Anforderungen errichtet. Dieses Theater lässt nach außen alles glänzen,

was innen an Überbürokratisierung und Hyperkontrolle ersticken wird.


Die gezielte Vernichtung von Wissen und Praxen, die Unterwerfung freier

Diskurse unter das Regime der wirtschaftlichen Verwertbarkeit, die absurde

Übersetzung von Qualitäten in buchhalterisch verrechenbare Größen muss

gestoppt werden! Der entfesselte Wahnsinn der Wissenschaftsbehörde muss

beendet werden!



Der AStA der Hochschule für bildende Künste HfbK Hamburg am 26.05.2009.



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