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17. Februar 2007

In der Sandkiste zum Rollbrettbauen

Gestern habe ich mein Rollbrett erstmal fertig gestellt. Mühsam kontrollierte ich die Features in einer »eon-Sandbox«. Sandboxes sind Zonen, in denen man etwas bauen darf auch wenn man kein Land besitzt. Ob dahinter »eon«, der Energiekonzern steckt, konnte ich nicht feststellen.







In der Mitte stand eine »Donation-Box«, ich hätte dafür spenden können, dass ich dort bauen durfte. Ich verspürte kein Bedürfnis.

Das Bauen selber war schwierig, einmal entglitt mir mein Produkt und ich konnte es erstmal nicht wiederfinden. Durch das Überfliegen der Grenzen der Sandbox war es dann wieder da.

Mein Produkt sieht sehr rudimentär aus. Es ist schätzungsweise zehn Meter lang. Gegen den versuchten und manchmal geglückten Hyperrealismus ist das das richtige Signal. Das ist die Zeit und Mühe nicht wert. Eher schon möchte ich mir kluge Gedanken darüber machen, wie ich das Brett denn am besten vermarkte. Ich bin schon ganz im Banne des virtuellen Kommerzes und meiner Gier. Als Bekenntnis-Brett mit dem Ziel eine Welle des Idealismus loszutreten? So richtig stark erscheint mir der Plot nicht. „Idealismus ist eine Behinderung“, so mein Slogan, ist sicher zu ambivalent, politisch unkorrekt und persönlich verquast.

Dieses Brett könnte mit einem Textfeld belegt werden, einem Schild vielleicht auf der Kante und dort darf jeder seinen Lieblingstext draufschreiben, sein Bekenntnis. Confession-Board. The only original Confession-Board (OOCB). Es kostet z.B. 1500 Lindendollar. Es ist so einfach konstruiert, dass jeder Idiot es nachbauen kann. Das wird in dieser Kapitalistenwelt wohl nicht funktionieren, was auch gut ist, dann darf ich schneller wieder raus. Aber eigentlich wollte ich doch betteln. Damit sollte ich anfangen. Den Scheißidealismus dann später dazunehmen.

Ich muss wohl noch die Geste des Schneidersitzes einüben/konstruieren, damit es meditativer aussieht??? Nee, alles ganz simpel. Auf dem Boden sitzt der Avatar automatisch im Schneidersitz, leider nicht auf einem Ding. Ich muss jemanden anstiften, diese Pose zu programmieren. Ich sehe eine Menge Menschen mit und ohne Rollbretter meditierend das zweite Land besetzen. Guru-incorporated, die Firma die die Ethik brachte.

Seltsamerweise ist mir auf meinen Ausflügen hier noch kaum Kommerz oder Sex begegnet, wie es in den Artikeln über SL thematisiert wurde. Ein paar verstreute Gestalten, mal mehr, mal weniger, alle hängen rum und laufen etwas unmotiviert umher auf der Suche nach etwas, was sie selber nicht zu kennen scheinen.


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