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10. Dezember 2007

zuckers reisen: heute mit einer polarexpedition

netzschritt 1: polar pinguin heizen
netzschritt 2: polar pinguine brennen
netzschritt 3: polar explorer burning penguins
netzschritt 4: Polarforscher Wärmequellen
netzschritt 5: heating with penguins
netzschritt 6: Polarforscher Tierquäler

das mass netzschritte wird bei zuckersreisen als diejenigen eingaben definiert, die zum gewünschten reiseziel führen sollen. netzschritte für die polarexpidition waren:


 Geschichte und Erfahrung lehren, dass es so einiges gibt, was man nicht verbrennen sollte. Hexen, nichtmagische lebende Personen und Bücher gehören nicht ins Feuer. Aber, und das muss an dieser Stelle mal gesagt werden, auch keine Pinguine, auch dann nicht, wenn es sehr sehr kalt ist, und sie aufgrund des Trans Wärme abgeben würden.

Wie ich da jetzt drauf komme?
Als ich gestern mit dem Besen meinen Balkon energisch von herbstlichen Rosenblättern und Ahornnasenzwickern befreite, sagte meine Nachbarin, Frau Jäger, unvermittelt zu mir: »Man heizt nicht mit Pinguinen«. Meine Nachbarin redet häufig mit mir, und ich rede häufig mit ihr, und solche Sätze sind Schätze, die wir gerne tauschen. Da ich mich aber nicht nur daran freuen wollte, was einem so alles einfallen kann, ging ich ins Internet, auf eine Expedition ins Polareis, die ich jedem nur wärmstens empfehlen kann.

Zunächst einmal allerdings begegnete ich der netzüblichen Frustration. Wie immer versteckten sich die spannenden Details unter einem Eisberg von themen-irrelavanten Links, die durchaus dazu in der Lage sind, mich irre zu machen,  dazu neigen, auf die Frage nach der Verbindung zwischen Polarexpeditionen und  Pornos zum Beispiel, eine Antwort zu suchen. Einem Polarfuchs auf der Suche nach Lemmingen gleich, grabe ich mich dann tief ins Eis, und was soll ich sagen, man weiss nie so genau, ob es hält, was es in seiner Massivität verspricht. Klimawandel fällt mir da als Stichwort ein.

Aber nachdem ich allen Versuchungen der Linkliste tapfer, mutig und entschlossen widerstanden hatte, kam ich immerhin in die Nähe des Themas und konnte es, wie ihr, wenn ihr dem Wegweiser folgt, genießen, dass ich im Warmen sitze, während ich mir die Bilder der Pinguin-Cams in der bitter kalten Polarregion angucke.
http://www.martingrund.de/pinguine/index.htm.

Was ist Bild ohne Ton fragt man sich da, vor allem weil sich die Bilder auf dieser Seite in dem gemächlichen Takt von alle fünfzehn Minuten wechselt, mal die Ansicht bewegen. Deswegen war ich sehr glücklich, als ich feststellte, dass es einen Livestream der Geräusche unter dem Eismeer gibt: http://www.awi.de/

Beide Seiten zusammen sind dann fast wie da sein. Endlose Weiten, klare Luft. Keine Mitmenschen. Hunderte von Mitpinguinen. Gibt es einen sinnvolleren Zeitvertreib, als mitten in der Großstadt für ein, zwei Stunden ins Polare zu verschwinden? Ich möchte diese Frage verneinen, vor allem da aufgrund der Tatsache, dass für diese Reise nicht direkt Pinguine verbrannt werden müssen.  Über das indirekte, metaphorische Verbrennen von Pinguinen während der Betrachtung von Webseiten könnte man nochmal nachdenken, da der Strom und die Heizung, und überhaupt die ganzen Ressourcen, die man für diese Tätigkeit braucht, ja auch nicht wie Schneeflocken aus Frau Holle ihrer Schürze segeln.

Die genannten Ressourcen mit all ihren Vorzügen und Nachteilen ermöglichen es jeder Menge – eingermaßen computerliteraten – Menschen eine eigene Homepage zu gestalten. Damit frönen sie dann ihren Vorlieben, und es bleibt euch, liebe Leser, vorbehalten, eine Bewertung darüber abzugeben, ob das ein Vorzug oder ein Nachteil der Zivilisation ist. Um dieses Nachdenken zu befördern, hier ein Beispiel für eine homecrafted Netzseite zum Thema Pinguine. Da kann man nicht nur einiges über die verschiedenen Pinguinwesen lernen, sondern sich auch unter vielem anderen, tanzende Pinguine als Cursor herunterladen, auf dass der Computer für immer der beste Freund der Regression wird.

Eine genaue Betrachtung des sicher im heimischen Ikea-Wohnzimmer auf einem alten Laptop hergestellten Machwerks enthüllt, dass der Hintergrund nicht einfach nur hellblau ist, sondern auch noch so niedliche kleine Schneeflocken hergibt. Ein Muss für alle, die nie ein Tier schief angucken würden, geschweige denn mit Pinguinen Schindluder treiben. Obwohl man sich ja fragen kann, ob nicht genau diese süßen kleinen Zeichnungen schon Schindluder sind. Schundluder. Schandleder. Aber Leder führt jetzt zu weit, sonst denke ich noch an Pinguinportemonnais oder ähnliches.

„Hey hast du schon meine neuen 'nike penguins' gesehen?“

Keine Pinguine gibt es ja in der Arktis, die man höre und staune, ein geforener Ozean ist. Die Antarktis hingegen ist ein gefrorener Kontinent. Und beide sind Pole. Mehr darüber lässt sich aus der folgenden Netzpräsenz erfahren:
http://polardiscovery.whoi.edu/arctic/index.html


Die Seite ist wirklich toll gemacht, und man kann über beide Pole so dermaßen viel lernen, dass einem das Eiswasser schon fast wieder aus den Ohren herauskommt. Am tollsten fand ich bisher die Zeitleisten mit Infomationen über die Erforschung der beiden Erdenden. Das war anscheinend ein echter Jungssport oder vielleicht haben auch nur die Dokumente hinterlassen, wer weiß das schon.  Immer wieder witzig ist ja auch, dass Eisbären keine Pinguine essen können, weil Eisbären in den Arktis und Pinguinen in der Antarktis leben. Ohje, bevor ich anfange hier noch mehr Witzchen zu erzählen, mache ich mich mal weiter auf die suche nach Pinguinkillerforschern die mit ihren gruseligen feisten Händen die zarten kleinen Federknäule in den Ofen werfen.

Auch die nächste Eingabe ist wenig hilfreich und so klingelte ich bei Frau Jäger, die mir per Telefon aus dem Wendland die richtigen Stichworte besorgt:

Netzschritt 7: Walfänger Südgeorgien Pinguine
Und dann purzeln sie einem nur so entgegen die Massaker der Walfänger und hier kommt einer der Belege:
http://www.pinguine.net/menschundpinguin.shtml


entsetzt
eure

paula zucker

zuckers(at)hasenzuckers.de

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