Special Thing

22. März 2009

Gehen die EuropäerInnen jetzt auf die Barrikaden?

Gehen die Menschen angesichts der globalen Finanzkrise in Europa auf die Barrikaden? Vortrag von Bent Gravensen, linker Gewerkschaftler und Sozialist aus Dänemark, am 24. März 2009 in der Werkstatt 3 im Nernstweg 32-34, 22765 Hamburg, um 19.30 Uhr. Veranstalterin ist die Rosa-Luxemburg-Stiftung in Hamburg. Die Auswirkungen der globalen Finanzkrise erreichen in vielen europäischen Ländern die Menschen: Massenentlassungen, Kurzarbeit, Verfall der Sparkonten, unsichere Renten sind die Folgen. Island, Lettland und Bulgarien sind nur Dank internationaler Hilfe vorläufig dem Staatsbankrott entgangen. In einigen Ländern ist es zu umfangreichen Protest- und Streikaktionen gekommen, in anderen – so auch in Deutschland – bleibt es bislang auffallend ruhig. Am Beispiel verschiedener Länder soll über Bedingungen, Unterschiede und Ursachen diskutiert werden.  [mehr]
22. März 2009

Macht das bedingungslose Grundeinkommen aus allen UnternehmerInnen?

Am 23.März 2009 wird ein Vortrag gehalten zu der Frage, ob alle unter einem bedingungslosen Grundeinkommen zu UnternehmerInnen werden? Der Journalist Harald Kother spricht dazu im Kölibri am Hein-Köllisch-Platz 12 in 20359 Hamburg-St.Pauli, um 19.15 Uhr. In vielen Arbeitsbereichen (wie z.B. der Kultur- und Journalismusbranche) steigt der Anteil der Selbständigen und Freiberufler seit Jahren. Für die Betroffenen ist die Existenzgründung nicht immer die erste Wahl und bringt nicht selten neue Abhängigkeiten mit sich. Unterstützt ein Grundeinkommen diesen Trend oder schafft es neue Freiräume? Kulturwissenschaftler, Reiseunternehmer und Journalist Harald Kother zu Chancen und Risiken des Grundeinkommens für die Selbstständigkeit und Existenzgründung. Veranstalterin ist die Iniative Hamburger Netzwerk Grundeinkommen.  [mehr]
10. März 2009

Karl Marx in Hamburg-Horn

Das Theater in der Washingtonallee in Hamburg-Horn kündigt sein Stück von Howard Zinn über die fiktive Rückkehr von Karl Marx an wie folgt: ... Sehr Gut, dass Sie gekommen sind. Sie haben sich wenigstens nicht von all den Dummköpfen abschrecken lassen, die immer sagen: "Marx ist tot!" Nun ich bin es... und bin es nicht. Ein Stück Dialektik für Sie.... Ein Schauspiel über die Fiktive Rückkehr von Karl Marx, (durch eine bürokratische Verwechslung in Horn gelandet, statt in Soho, wo er in London gelebt hat). Marx´ Ideen sind nicht männlich oder weiblich, aber menschlich. Marx als Mensch, vieles über seine Familie, sein Leben, seine geliebte Frau Jenny und natürlich seine Schriften. Marx steht es "bis hier oben", was mit seinen Ideen in den letzten 100 Jahren getrieben wurde  [mehr]
25. Februar 2009

Der Zeichner Peter Boué bei Pluto in Berlin

Die schwarz-weißen Fettstiftzeichnungen von Peter Boué bewegen sich durch eine Perspektiv- oder Kontextverschiebung zwischen Realität und Fiktion wie zwischen Tag und Nacht. In seinen düsteren, zwischen Silhouette und Plastizität schwankenden Landschaften und Stadtszenarien tauchen häufig lokale Erkennungszeichen auf. Mögen diese Zeichnungen auch häufig auf technisch bereits reproduziertes Foto- und Filmmaterial zurückgreifen, werden sie jedoch in der Regel mit Aufladung und Verfremdung des Gegenstandes unterlegt. Diese Art der Bearbeitung lässt oft an die Darstellung von Idylle und Katastrophe gleichermaßen denken – als Fragmente einer Wirklichkeit, in der Gegenwart, Vergangenheit oder denkbare Zukunft ineinander übergehen. Pluto zeigt ortsbezogen arbeitende Künstler. Pluto zeigt ortsbezogene Kunst. Pluto zeigt Räume, Galerien, Institutionen, die ortsbezogen arbeiten.  [mehr]
22. Februar 2009

Vorpremiere: Iva wäre gern Friseurin in Deutschland geworden...

"Ich habe davon geträumt Friseuse zu werden" (Vorpremiere) Regie: Lidia Mirkovic BRD, Jugoslawien 2008, 90 min. Anschließend Diskussion mit Dzoni Sichelschmidt (Roma Affirmation Centre e.V.) "Thema des Filmes, der im Buttclub in einer Vorpremiere am Dienstag, d.24.2.2009 als Vorpremiere gezeigt wird, ist der Rassismus gegen „Zigeuner“ in Deutschland und Serbien. Erzählt wird die Geschichte von Iva, einer Friseuse, die mit ihrer Familie vor Diskriminierung und Rassismus aus Serbien nach Deutschland fliehen musste. Doch auch hier kann sie ihren bescheidenen Traum, als Friseuse zu arbeiten, nicht verwirklichen. Mehr noch, sie, ihr Mann und ihre Kinder sind von der Abschiebung nach Serbien bedroht. Iva versucht, gemeinsam mit anderen Roma, sich gegen die drohende Abschiebung zu wehren. Um herauszufinden, was Iva in Serbien erwartet, reisen die FilmerInnen nach Belgrad, wo sie eine nationalistisch aufgeheizte Situation vorfinden, die sich auch in starken Antiziganismus. Geschichten von sozialer Ausgrenzung, Gewalt, Vergewaltigung und sogar Mord sind an der Tagesordnung. Zurück in Deutschland, ist Iva zwischenzeitlich in die Illegalität abgetaucht. Der Film zeigt, wie sie und ihre Familie mit dieser Situation umgehen." [mehr]

Letztes Konzert in der Blinzelbar

Birgit Ulher und Heiner Metzger spielen seit 25 Jahren zusammen in verschiedenen Formationen. Als Duo spielten sie 2005 anlässlich der Installation 'vom Tisch zur Tafel' von Judith Haman zum ersten Mal in dieser Instrumentenkonstellation, und in der Folgezeit zusammen mit internationalen und lokalen MusikerInnen bei vielen h7- clubkonzerten in der 'Blinzelbar'. Inzwischen haben sie einen sehr eigenen, abstrakten, elektroakustischen Klangraum mit den Geräuschen und Klängen von Soundtable und Trompete entwickelt. Auf dem Soundtable werden Alltagsgegenstände wie Schneebesen, Bürsten, Besteck, Gläser, u.a., bewegt, gestrichen, gezupft oder gerieben. Verstärkt durch Piezotonabnehmer bekommen die Tischklänge eine ungewohnte Präsenz, werden Klangtexturen und die Bespielungsdetails deutlich hörbar. Diese Klänge interagieren, kontrastieren oder vermischen sich mit einer differenzierten Grammatik an Trompetenklängen, die mitunter durch abstrakte Radiosounds erweitert werden, die ein Lautsprecher in die Trompete projiziert. Daraus entstehen komplexe, teils reduzierte Klanglandschaften, changierend zwischen flächigen und eher perkussiven Passagen. Das Duo spielte Konzerte in Hamburg, Bremen und Berlin und hat im Dezember 2008 auf dem portugiesischen Label Creative Sources seine CD 'blinzeln' veröffentlicht.  [mehr]
14. Februar 2009

Datensicherheit und informationelle Selbstbestimmung

Rena Tangens aus Bielefeld informiert in einem Vortrag: Was bleibt vom Menschenrecht auf informationelle Selbstbestimmung, wenn eine Horde von Big Brothers uns auf allen Wegen durch Netz und Nachbarschaft über die Schulter sieht? Während gleichzeitig die Möglichkeiten und Versuche zunehmen, sich diese Daten gewinnbringend anzueignen? Rena Tangens gehört zu den PionierInnen der digitalen Kommunikation. Sie vereint in ihren Projekten Medienarbeit, Kunst und Politik in Theorie und Praxis. 1984 rief sie das Kunstprojekt Art d’Ameublement ins Leben, 1988 gründete sie die Haecksen mit, einen Zusammenschluss weiblicher Mitglieder des Chaos Computer Clubs. Ab 1989 arbeitete sie am Mailboxprogramm ZERBERUS und der BIONIC-MailBox mit. Sie ist Mitbegründerin und Vorsitzende des Bielefelder FoeBuD e. V., Kuratorin der monatlichen Kultur- und Technologie-Veranstaltungsreihe Public Domain und Mitorganisatorin der deutschen BigBrotherAwards, der einmal jährlich an die eifrigsten Datensammler und Überwachungsbefürworter vergeben wird.  [mehr]
8. Februar 2009

Szenische Lesung: Sexarbeit – eine Welt für sich

Die Intention der Lesung “Sexarbeit – eine Welt für sich” ist es, ein Augenöffner zu sein für das vielschichtige Phänomen Prostitution zwischen stark nachgefragter und dennoch hoch stigmatisierter Tätigkeit. Zwar ist Sexarbeit keine Dienstleistung wie jede andere, aber sie ist in Deutschland eine legale Tätigkeit. Zudem ein nicht unbedeutender Wirtschaftsfaktor, seit dem Prostitutionsgesetz von 2002 nicht mehr sittenwidrig und dennoch weitgehend ein Tabuthema. Die Lesung bietet Einsicht in soziale Realität: hinter der Fassade von Glamour und Stigma sind Frauen und Männer hörbar – vielleicht werden sie so mit mehr Respekt gesehen.  [mehr]
4. Februar 2009

Discard hidden layers?

Discard hidden layers? fragt das Photoshop-Programm wenn man Gefahr läuft, unsichtbare Bildebenen zu löschen. Das Bearbeiten von Klangebenen – hörbar, kaum hörbar, gar nicht hörbar – steht im Mittelpunkt des Debut-Albums von Hughes/Scherzberg/Wiese.  [mehr]
28. Januar 2009

Z3105 - Der Sinto Walter Winter überlebt den Holocaust

Karin Guth stellt den Lebensweg eines 1919 geborenen Sinto dar, der in Ostfriesland aufgewachsen ist. Nach zwei Jahren als anerkannter Marine-Soldat wurde er aus der Wehrmacht entlassen und 1943 aus rassistischen Gründen in das von den Nazis so genannte „Zigeunerlager“ von Auschwitz-Birkenau deportiert. Vor der Ermordung aller dort Inhaftierten, d.h. vor der „Auflösung“ des „Zigeunerlagers“ im August 1944 transportierte man ihn zusammen mit anderen „arbeitsfähigen“ Häftlingen in das KZ Ravensbrück und von dort später in das KZ Sachsenhausen. Aufgrund seiner früheren Wehrmachtsangehörigkeit wurde er unmittelbar vor Kriegsende, im April 1945, in SS-Uniform zum Kampf gegen die Rote Armee gezwungen. [mehr]

Sexy Media? Marshall McLuhan sieht den Film »Tokio Dekadenz«

Der Sex, die Sinne und die Medien: Marshall McLuhan sieht Tokio Dekadenz Dr. Hedwig Wagner Friedrich-Schiller-Universität Jena Medien, so meine grundlegende These, sexuieren Menschen. An der Schnittstelle von Medienwissenschaft und Gender Studies kann die Sexuierung durch Medien erfasst werden. In meinem Beitrag stelle ich die Frage nach dem medial Unbewussten, frage, wie Medien und Technik das Unbewusste formen, untersuche Prostitution als mediale und zugleich gendertheoretische Diskursfigur. Es geht mir dabei um gender als Medium, um den Nexus von Medialität und Geschlechtlichkeit. In der Analyse des japanischen Films Tokio Dekadenz (J 1991, Ryu Murakami) werde ich dessen Bilder theoretisieren und dabei das Argument entwickeln, dass der Sinnenbezug, den technisch-apparative Medien vom Menschen forderten, nun zu dem Sinnenbezug geworden ist, der Sexualität bestimmt. Meine These ist, dass es in der Sexualität ein mediales Unbewusstes gibt. Ich werde der Frage nachgehen, in welchem Verhältnis die klassischen fünf Sinne zur Sexualität stehen und in welchem Verhältnis die fünf Sinne zum Sinnenbezug und zum Sinn der Medien stehen.  [mehr]

Sexy Media? Die Scham ist vorbei

Die Scham ist vorbei: Feminismus reloaded Vortrag von Prof. Dr. Sabine Hark TU Berlin, Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung Seit rund einem Jahr hat die BRD eine neue Feminismus-Debatte. Es ist eine Debatte, keine Bewegung, vor allem lanciert von Journalistinnen unterschiedlicher Couleur. Damit ist schon der erste Unterschied benannt zum Feminismus der ersten und zweiten Welle. Welche Effekte dieser Feminismus 2.0 zeitigen wird, ist derzeit indes noch nur sehr begrenzt absehbar. Gleichwohl argumentiert der Vortrag, dass der Feminismus 2.0 eher ein Reflex auf als eine Reflexion der gegenwärtigen Verhältnisse ist – und das meint insbesondere die globalen neoliberalen Transformationen und die damit einhergehenden weltweiten Verwerfungen: ein Reflex vor allem der Anrufung und Repositionierung junger Frauen – Mädchen! – als capable agents of change. Denn es sind die jungen Frauen, die die privilegierten Subjekte des kapitalistischen und wohlfahrtsstaatlichen Umbaus sind und denen dafür ein neuer sexueller Kontrakt angeboten wird.  [mehr]

Public Istanbul

Buchpräsentation und Gespräch mit Pelin Tan, Joachim Häfele, Kathrin Wildner Im Frühjahr 2008 gingen Nachrichten über den Widerstand gegen Räumung und Abriss im Istanbuler Stadtteil Sulukule durch die internationalen Medien. Sulukule ist nur eines der vielen Beispiele aktueller Stanentwicklungsprozesse, Vertreibungen und Aufwertungspläne in der Metropole Istanbul. Einige Aspekte dieser Prozesse sind durch lokale und gesellschaftliche Kontexte bedingt, andere Mechanismen der räumlichen und sozialen Umstrukturierungen sind vergleichbar mit Prozessen, die auch in Hamburg stattfinden. Im Buttclub stellen wir das Buch „PUBLIC ISTANBUL - Spheres and Spaces of the Urban“ vor. In dem Sammelband geht es um historische Bedingungen und gegenwärtige Veränderungen des öffentlichen Raumes, urbanen Alltagspraktiken und Migranten Communities, Globalisierung und Gentrifikation. Pelin Tan spricht zu Perspektiven aus Istanbul, die nicht im Buch vorkommen: zum Beispiel aktuelle Widerstandsbewegungen gegen Stadtentwicklungsprojekte. Sie fragt nach der Rolle und den Möglichkeiten von Kunst in der Entwicklung von „counter-urban spaces“. Pelin Tan ist Soziologin, Kuratorin, Autorin und Aktivistin in Istanbul und Teil des Netzwerkes „Sulukule Platform“. Sie veröffentlicht Artikel zu Raum, Stadtpolitik und der Beziehung zu gegenwärtigen Kunstpraktiken (z.B. derive Nr. 33, 2008). Joachim Häfele ist Soziologe und Stadtforscher, arbeitet zum Schwerpunkt Überwachung und Sicherheit und lud gemeinsam mit Kathrin Wildner (Stadtethnologin und Herausgeberin des Buches Public Istanbul) schon zu dem ein und anderen unterhaltsamen Abend in den Buttclub ein. [mehr]
20. Januar 2009

Open Mic Nr.5 im Trottoir

»target: autonopop« open mic. #5 Zum vierten Mal bieten wir eine "Neujahrsklärung der ganz anderen Art" (Berliner Tageszeitung): Tobias Still, Rahel Puffert, und Michel Chevalier eröffnen eine Diskussionsrunde zu verschiedenen, nicht verbindlichen Themen wie z. B.: "Wer ist das Publikum für Kunst? Wer sollte das Publikum für Kunst sein?" "Wo ist Kunst zu finden? Wo sollte Kunst zu finden sein?" "Glauben wir heute noch an eine Autorität, die es ermöglicht, die Äußerung, etwas sei „Kunst“ als aussagekräftiges Werturteil zu verstehen? Und wenn nein: Welche Kriterien setzen wir dennoch ein, um dem Ausdruck zu verleihen, was wir von Kunst fordern?" "Ist Ambivalenz eine Qualität, wenn man Kunst rezipiert?" "Gehört der ausgewählte Vertriebsweg (Künstlerhaus, bezahlbare Multiples, Internet, kommerzielle Galerie) zum Inhalt des jeweiligen Werks?" "Wie wäre es, wenn KünstlerInnen vom Verkauf ihrer "Werke" wirtschaftlich nicht abhängig wären, sondern durch Interventions- /Austellungshonorare entlohnt würden?" "Was/Wer setzt sich bei der jetzigen Kunstmarkt-Institution-Synergie durch?" "Was würde mit der Kunst passieren, wenn es keine Klassenherrschaft geben würde?"  [mehr]
18. Januar 2009

Sexy Media? Logik der Sorge

Durch die Übermacht der neuen Medien und des globalen Kapitalismus, schreibt Bernard Stiegler in "Die Logik der Sorge" (2008), werde die Fähigkeit, Verantwortung zu übernehmen systematisch zerstört. Resultat: eine Infantilisierung der Gesellschaft, strukturelle Verantwortungslosigkeit und eine gesamtgesellschaftliche Störung der Aufmerksamkeit. Die Infantilisierung kann mit der Implosion der symbolischen Ordnung in Verbindung gesetzt werden, die Aufmerksamkeitsstörung mit einer selbstpornografischen Tendenz. War es dem Film vorbehalten gewesen, das erotische Begehren mit seinen Bildern, seinem Soundtrack und seiner Sprache zu stimulieren, so bietet das Fernsehen und das Internet all jenen eine Plattform, die ihren Körper, ihre Bedürfnisse, Wünsche und Defizite zur Schau stellen möchten. [mehr]
14. Januar 2009

Mit einem Lächeln auf den Lippen

Aufführung des Dokumentarfilmes von Anne Frisius in Kooperation mit Nadja Damm und Mónica Orjeda Film auf Deutsch und Spanisch Eines Tages, im Juni 2007, kam eine Lateinamerikanerin in die Beratung und erzählte ihre unglaubliche Geschichte. Sie arbeitete seit 3 Jahren ohne Papiere bei einer Hamburger Familie als Haushaltshilfe. Sie wurde nicht nur unterbezahlt, sondern auch ausgebeutet. Mit Hilfe des Beratungsangebots der "ambulanten Betreuung für Migrantinnen" von verikom, haben wir uns gemeinsam auf den Weg gemacht und zuerst Rat bei einem Rechtsanwalt gesucht. Sie hatte keine Papiere und zog trotzdem vor Arbeitsgericht. Sie ist bei ver.di eingetreten und wurde damit zum ersten ver.di-Mitglied ohne Papiere in Hamburg. Verschiedene Organisationen, autonome Gruppen und Initiativen haben sich mobilisiert. Gemeinsam haben wir mit ver.di Anas Fall begleitet und unterstützt.  [mehr]
11. Januar 2009

Nelly Boyd präsentiert Alvin Lucier im Club Katarakt 29

Nelly Boyd ist ein Komponistenkollektiv und Ensemble. Die Mitglieder kommen aus unterschiedlichen Bereichen wie Klangkunst, klassische Komposition, Live-Elektronik, elektro-akustische Musik, Rock und freie Improvisation. Der Zweck des Kollektivs ist die gegenseitige Unterstützung bei der Umsetzung ihrer jeweiligen musikalischen Ideen. Als Ensemble spielt Nelly Boyd Stücke von Komponisten, die sie als inspirierend, interessant und beispielhaft empfinden, mit einer besonderen Vorliebe für die US-amerikanische 'klassische Avantgarde'. Die Konzertprogramme von Nelly Boyd werden häufig einmalig für den konkreten Aufführungsort und seine Eigenschaften entworfen. Nelly Boyd hat u.a. Werke von John Cage, Morton Feldman, Alvin Lucier, Terry Riley, Karlheinz Stockhausen und James Tenney präsentiert und mit Phill Niblock und Christian Wolff gearbeitet.  [mehr]

re.act feminism

Die sich seit den 1960er und 70er Jahren entwickelnde Performancekunst war von Ideen einer gesellschaftlichen Emanzipation durchdrungen und wesentlich von Künstlerinnen geprägt, die dem Feminismus nahestanden. Performancekunst suchte die Verschränkung von Kunst und Leben, von privat und öffentlich. Sie bot ein ideales Medium, um Zuschreibungen von (weiblicher) Identität aufzudecken oder zu unterlaufen und um sich als handelnde Subjekte neu zu erfinden. Performance war zudem als neue Kunstform, jenseits der traditionellen Kunstorte, ein Medium für kollektive und gesellschaftliche Intervention. re.act.feminism nimmt eine exemplarische Bestandsaufnahme dieser genderkritischen Performancekunst vor und fragt nach ihrem Widerhall in aktuellen künstlerischen Produktionen, in Form von Re-enactments, Wiederaneignungen, Neuformulierungen oder dokumentarischen und archivarischen Projekten.  [mehr]
13. Januar 2009

Medien – Terror : Die Darstellung der RAF und anderer Stadtguerillas im Film

Die Darstellung der RAF und anderer Stadtguerillas im Film ist das nächste Thema der Filmwerkstatt im Medienpädagogik Zentrum (mpz), Susannenstr. 14 d, 20357 Hamburg, am Dienstag, den 16.12.2008 um 19.30 Uhr. Heldenmythen und Schreckensbilder, menschliche Schicksale und politische Interessen, Revolutionäre oder Terroristen. Bis heute polarisiert die Darstellung der Taten und Motive der bewaffneten Gruppen. Wir wollen uns anschauen und diskutieren, wie in Dokumentar- und Spielfilmen Bilder des bewaffneten Kampfs produziert und eingesetzt wurden, welche Wirkungsmacht sie entfalten. Zur Erinnerung die Spielregeln: Wir werden zu jedem Abend ein paar Filmschnippsel von jeweils 5 bis 15 Minuten Länge vorbereitet haben und möchten alle ausdrücklich dazu ermuntern, selber zum Thema passende Ausschnitte mitzubringen.  [mehr]

Sexy Media – Männlichkeit tragen

»Männlichkeit tragen: Der Stoff aus dem die Träume sind.« Dazu hält die Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Annette Brauerhoch von der Universität Paderborn am Montag, den 15. Dezember 2008 von 18 bis 20 Uhr, einen Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung an der Hamburger Uni »Sexy Media? Gender – Medialität – Kulturalität«. Die findet während des Wintersemesters 2008/2009 statt, im Hauptgebäude (ESA 1), Hörsaal M, Institut für Medien und Kommunikation. "Zu einem der am längsten gehegten Paradigmen der feministischen Filmtheorie gehört die Analyse des klassischen Kinos als einer Anordnung, die bestimmten Mechanismen gehorcht, in denen sich patriarchales Unbewußtes in Inszenierungen durchsetzt, in denen Männer als aktiv Handelnde den Status des Sexualobjekts von sich weisen. Der Ansatz ließ queres Begehren und ambivalente Inszenierungen ebenso unberücksichtigt wie die weibliche Zuschauerin und ihre Schaulust."  [mehr]

Artrockgruppe »Henry Cow« bei VAMH

Der Musiker und Musiktheoretiker Tim Hodgkinson aus England gründete zusammen mit dem Gitarristen Fred Frith bereits in den 1960ern die Artrockgruppe »Henry Cow«. Am Sonntag, den 14. Dezember 2008 tritt »Henry Cow« in Hamburg in der Blinzelbar auf, um 17 Uhr in der Großen Bergstraße 156. Tim Hodgkinson (GB) - clar., prep. git., Ernesto Rodrigues(Lissabon) - viola,Trio Nordzucker: Birgit Ulher - tp, Michael Maierhof- cello, Lars Scherzberg - sax, Heiner Metzger - soundtable. [mehr]
8. Dezember 2008

Ludwigstraße 11 in Gefahr!

Das letzte Holzhaus der Schanze ist nun im Visier der Immobilienspekulation. Die „Gentrifizierung“ tritt im Schanzenviertel immer offensichtlicher zu Tage.Jüngstes Beispiel ist das letzte verbliebene Holzhaus des Viertels in der Ludwigstraße, dessen Bewohner sich allerdings nicht verdrängen lassen wollen. Der Stadtteil ist gesättigt von all den Umstrukturierungsmaßnahmen zur angeblichen „Aufwertung“ der Wohnsituation. Die Folge ist, dass im Stadtteil mittlerweile mit die höchsten Mieten innerhalb Hamburgs bezahlt werden müssen. Ludwigstraße Nr. 11 muß Bleiben!  [mehr]

Symposium zu Feminismus & Popkultur

symposium feminismus und popkultur 6. & 7.dezember 2008 im fm:z- frauenmusikzentrum große brunnenstrasse 63a in hamburg all gender are welcome. Zehn jahre nach dem start von espressiva ist viel passiert in sachen „feminismus und popkultur“. espressiva 98 war ausdruck des wunsches „einfach mal so zu tun als ob“. eine solide vernetzte frauendominanz zu schaffen, die die bestehenden verhältnisse - und vor allem urpatriarchaler selbstverständlichkeiten - im musikbusiness hinterfragt und verändert - zumindest zeitweise: espressiva, das hieß frauen an den instrumenten, an der technik, hinter den kulissen, in den redaktionen und radiostationen. über 500 veranstaltungen allein in hamburg: von konzerten und workshops über die symposien „musikerinnen und öffentlichkeit“ und dem ladyfest 2003 haben wir den diskurs um gender und pokultur innigst geführt, haben geschlechterrollen hinterfragt, verdreht und mit „come queer – my gender is music“ deren bipolare zuweisungen in frage gestellt. nun ist uns nach einem espressiva reloaded! es geht uns darum feministische blickwinkel auszuleuchten. und zwar möglichst viele! wir wollen die fragestellungen entwickeln für eine studie zu feminismus und popkultur – erst in deutschland, dann international.  [mehr]

Frauentausch und Küchenschlacht

Die Uni Hamburg hält im Wintersemester 2008/2009 eine Ringvorlesung zu »Sexy Media? Gender? Medialität? Kulturalität?« bereit. Am Montag, den 1. Dezember 2008 spricht Prof. Dr. Joan Kristin Bleicher über Frauenrollen im Reality-Format: Aus dem Deutschen Fernsehen als Fenster zur Welt der fünfziger Jahre ist seit dem Erfolg von Big Brother im Jahr 2000 ein Fenster in das private Lebensumfeld geworden. Das sogenannte Realitätsfernsehen richtet seinen Blick in von der Öffentlichkeit abgeschlossene Räume des Privatlebens, die zum Schauplatz des gender stereotyping im Bereich der Frauenrollen werden. Der Vortrag untersucht unterschiedliche Formen aktueller Inszenierungen von Frauenrollen an einigen Beispielen wie etwa der Sendereihe The Swan – Endlich schön, Frauentausch oder Die Super Nanny.  [mehr]

Die Krypta – Raum geben 3

Der Vorstellung folgend, dass Raum um uns herum per se existiert und wir uns in ihm bewegen, thematisiert dieser Ausstellungsblock in der Frise in Hamburg die soziologischen Bedingungen von Raum. Jede Raumannahme und -definition ist auch immer eine sprachliche Beschreibung eines subjektorientierten Standpunktes, der definiert, von wo aus eine Raumnahme stattfinden soll. Kuratiert von Michael Kress [mehr]

was wir brauchen

Bis zum 26. November werden Anträge von KünstlerInnen auf Projektförderung gesammelt und bei der Kulturbehörde Hamburg abgegeben – trotz und gerade wegen dem inzwischen lächerlich geringen Haushaltsbudget für Kunst, welche der Senat zu verantworten hat. Die Aktion "was wir brauchen" demonstriert, wie hoch der Bedarf an Mitteln im Bereich der Bildenden Kunst tatsächlich ist. Angesichts der vielen zu erwartenden Anträge ist mit einer kompletten Überlastung der Behörde zu rechnen, die in diesem Jahr erneut interne Stellen abgebaut hat... [mehr]

Elektroakustische Improvisation

Am Samstag, den 22. November 2008 spielen in der Blinzelbar: Heiner Metzger am Soundtable, Heddy Boubaker auf dem Alt Saxophon, Birgit Ulher auf der Trompete, Mathias Pontévia an der Batterie und der Percussion. Nusch Werchowska auf Objekten und Gregory Büttner am Laptop. Wird es laut? H7 – der Club für aktuelle Musik in Hamburg lädt ein, in die Bergstraße 156 in Hamburg-Altona. [mehr]

Dokumentation von 28 Hamburger Kunstorten

Tranquillium ist der Betreiber vom Ausstellungsraum Linda auf St.Pauli. Nun stellt er selber aus und zeigt eine fotografische Dokumentation von 28 Hamburger Kunstorten, die in den letzten 2 Jahren entstand. Den Fotografen interessieren vor allem die Personen, die hinter den Projektnamen stehen. Einmalig am Donnerstag, den 20. November 2008 werden alle 424 Dias ab 20 Uhr im SKAM gezeigt, Beim Trichter 1, 20359 Hamburg-St.Pauli. [mehr]

blogs der bildwechsel_bases

Bildwechsel ist ein Dachverband für Künstlerinnen und Filmemacherinnen, der in Hamburg gegründet wurde. Seitdem entstanden Dependancen in Berlin, Basel, Glasgow und Warschau. Die »blogs der bildwechsel_bases« tragen zu einer europaweiten Vernetzung der Akteurinnen bei. [mehr]

Gentrifizierungstreffen im Münzviertel

Das nächste Gentrifizierungstreffen findet am 10. Oktober 2008 statt, um 20 Uhr in der Norderstraße 71 UG (U-S-Bahn Hauptbahnhof), in den Ladenräumen von unlimited liability. Alle Interessierten sind eingeladen, über die Funktion von Kunst im Rahmen von städtischen Umstrukturierungsprozessen mit zu diskutieren. Bereits im Juli 2007 hatte Michel Chevalier von unlimited liability zu diesem Thema eingeladen. Daran soll der kommende Abend anknüpfen, aber auch an Fragen beim Treffen zu Gentrifizierung und Kunst unlängst im Pudel Club Salon.  [mehr]

Zentrum für Aktuelle Musik aus Köln zu Gast bei vamh und h7

ZAM, das Zentrum für Aktuelle Musik aus Köln stellen ihre Arbeit in Hamburg vor, im Rahmen der Vortragsreihe »Präsentationen« von vamh, dem Verband für Aktuelle Musik Hamburg: Der in Köln agierende Verein ZAM e.V. hat sich aus einer Diskussion um die Neuorientierung des Kölner STADTGARTENS zu einer selbständigen und unabhängigen Initiative aus Schaffenden, Veranstaltern, Kuratoren und sonstigen Aktivisten entwickelt, die sich szeneübergreifend mit Aktueller Musik auseinandersetzt. ZAM ist Veranstalter von Konzerten und Festivals, arbeitet aber auch diskursive Formate aus. Über die künstlerischen Aktionen hinaus hinterfragt ZAM die ökonomische und logistische Situation der freien Szene, stärkt regionale und überregionale Netzwerke, und versucht verschiedene ästhetische Positionen der Aktuellen Musik zu berücksichtigen. [mehr]

Abschluß und Diskussion von unlimited liability

Das Ladenprojekt unlimited liability wird am 28.09.2008 um 20 Uhr beendet im Rahmen einer Gruppendiskussion aller TeilnehmerInnen, aber auch anderer Interessierter. Die folgenden Fragen sollen dazu dienen, eine kritische Nachbetrachtung zu erörtern: Wie haben die verschiedenen Leute ihre Preise gemacht? Welche implizite Ökonomie steckt in dieser Preisbildung? Was ist die strategie des vertrags und wie interpretieren die Beteilgten das Projekt? Implikationen im Verhältnis zum Kunstfeld/Märkten/kultureller Produktion etc.? Es wird ausserdem den Beteiligten die Gelegenheit gegeben, ihre Dinge zu tauschen.  [mehr]
25. September 2008

Anordnungen Raum geben

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12. September 2008

Anordnungen Raum geben

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8. September 2008

Insecurity

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29. August 2008

unlimited liability

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13. August 2008

Performance Künstler Boris Nieslony „arbeitet“ am 14. August in der Norderstr.71 UG im Münzviertel

Boris Nieslony aus Köln gehört international zu den Großen der Performance Kunst. Gleichwohl hat er sich dem Kunstmarkt stets entzogen, um seine Form der Arbeit weiter zu treiben. Vor einigen Tagen erst hat Nieslony für den 14. August 2008 um 21 Uhr eine Performance in der Norderstr.71 angekündigt.  [mehr]
31. Juli 2008

puzzelink_evidenz.elf

Christopher Geiger betreibt nun schon im elften Jahr die Veranstaltungsreihe »puzzelink_evidenz« in seiner Ladenwohnung in der Marktstraße Nr.6 im Karolinenviertel. [mehr]
9. Juni 2008

Frauenmusikfestival

Das Frauenmusikzentrums in Ottensen stellt sich vor. Mit einem Festival am Dienstag, den 10.6. 19.30 – 23 Uhr im Kulturzelt Große Bergstraße und einem Tag der offenen Tür am Samstag, 14. 6. von 14-20 Uhr. [mehr]
3. Juni 2008

Wo der Krieg wohnt

wo der Krieg wohntfeld für kunst fragt nach und mobilisiert ExpertInnen vom 6.Juni bis zum 18.Juli, die neue Untervermietung von Peter Tamm im Kaispeicher B zu begutachten [mehr]

»wieder sehen«

Kleine Retrospektive Feministischer Filme aus den 1970er und 1980er Jahren  [mehr]
18. April 2008

Homosexuellen-Verfolgung in Hamburg 1919-1969

Ausstellung in der KZ Gedenkstätte Neuengamme eröffnet am 26. April [mehr]

wandsbektransformance - die Gegenwart des Kolonialen

Kunst, Geschichte und Gegenwart im öffentlichen Raum: Ausstellung im Kunsthaus Hamburg. 4. März - 6. April 2008 [mehr]
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