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10. März 2008

dipl.vision

von Ulrich Mattes

Das »Off« ist in letzter Zeit stark umworben. Für alles und jedes wird der Begriff als Aktualitätsnorm im creative producing verbreitet. Regelmäßig erreichen mich Umfragen zum Thema »Off«. Diplomarbeiten im Bereich Kulturmanagement aber auch kunstprojektbezogene Erhebungen fordern von mir ein, meine Erfahrungen und Lebensumstände freigiebig mit der Allgemeinheit zu teilen. Kein anderer Berufszweig muss sich derart offenbaren, um seine Leistungen innerhalb der Gesellschaft zu rechtfertigen, wie die Künstler/innen. Die politisch aktiven Kulturarbeiter/innen verleihen ihren politischen Vorstellungen – aus einer mehr oder weniger koordinierten Gremienarbeit heraus – in öffentlichen Manifestationen Ausdruck. Mich hat anlässlich der Ausstellung der Diplomand/innen 2008 der Kunsthochschule, HfbK Hamburg interessiert, möglichst viele persönliche Formulierungen zu den individuellen Zukunftsentwürfen nach dem Abschluss zu erhalten, also ein über die öffentliche politische Präsenz hinausgehendes Stimmungsbild aufzuzeichnen. Dabei schien es mir ratsam, bei der Recherche auf ein multiple-choice-Verfahren[1] zu verzichten und die »einfachen« Fragen zu stellen, die so auch dem zufällig hereingeschneiten Kunstbetrachter durch den Kopf gehen, ja, in ihrer scheinbaren Naivität beispielsweise von Studienbewerber/innen regelmäßig gestellt werden (auch Eltern wollen von der Berufswahl überzeugt werden).

Abb.: Die Eröffnungsrede konnte nur ahnungsweise verfolgt werden, da sie dauerhaft durch die »Aktion Pink« [siehe: thing-hamburg.de/index.php ] mit den Rufen »Rücktritt! Rücktritt!« abgesegnet wurde. Da schaut man dann einfach rechts auf die »Guernica-Tapete« von Johanna Hodde (VK).

Und nein: Ich will hier auch nicht die Ditze-Preisträger/innen[2] auf Seite 1 zeigen und mir mit der Präsentation der restlichen Diplomand/innen ein halbes Jahr Zeit lassen wie der Internetauftritt der HfbK ...

Bevor die/der geneigte Leser/in sich nun durch die »Hab-ich-doch-schon-immer-gewußt«-Brille über die aufgelisteten Antworten her macht, möchte ich mich bei den Diplomand/innen für die vielfach große Offenheit und den Mut zur gezeigten Ratlosigkeit bedanken. Den einen mag dies Argumente für eine weitere Verschulung der Kunstausbildung liefern, den anderen ein Zeichen dafür sein, dass Kunst zwar einen hochgradig imageträchtigen Stoff für Drittverwerter darstellt, aber im »Original« immer noch nicht in der Gesellschaft verankert ist. Sind aber alles Menschen, die hier antworten, deren Mut zur Kunst jenseits ihrer »privaten« Gründe gewürdigt werden muss.[3]
Die Fragen:

  1. In welchem Fachbereich haben Sie abgeschlossen?
  2. Was planen Sie als Ihre ersten Schritte ins Berufsleben nach dem Diplom?
  3. In welcher Form wollen Sie sich zukünftig an der Gestaltung von Gesellschaft beteiligen?
  4. Nennen Sie Ihre »geheimen Träume« vom Leben als Absolvent/in einer Kunsthochschule.

Die Antworten konnten anonym, unter Namensnennung, mit oder ohne Abbildung der Diplomarbeit abgegeben werden. Daher sind einige Abbildungen auch nicht mit Namen versehen. Letztlich wünschte die Mehrheit der Befragten eine Trennung zwischen künstlerischer Arbeit und der Offenlegung ihrer persönlichen (Über-)Lebensstrategie.

Den Originalfragebogen können Sie hier downloaden ... Die Fachbereichsfrage (1) und die ersten Schritte nach dem Diplom (2): Die Fachbereiche Industriedesign, Visuelle Kommunikation (VK), Bühnenraum und Freie Kunst produzieren grundsätzlich unterschiedliche Haltungen:

Für den Bereich Industriedesign existiert eine gesellschaftliche Anbindung, die es den Diplomand/innen ermöglicht, nach dem Studium ganz klassisch Bewerbungs-mappen zu verschicken und sich auf karrierefreundliche Arbeitsplätze zu bewerben, die dem politisch gesetzten neoliberalen Begriff des creative producers entsprechen.

Die Fachrichtung Bühnenraum gehört in Hamburg zur Freien Kunst und so findet man in den Diplomarbeiten sowohl klassische Bühnenbildentwürfe als auch Rauminstallationen und Objekte, die der Freien Kunst zuzurechnen sind. Die Entscheidungen zur Berufswahl liegen hier in den Händen der einzelnen Diplomand/innen: Zuerst einmal eine Assistenz an einem Theater oder bei einem/einer etablierten Bühnenbildner/in zu beginnen, ist die nur scheinbar »sichere« Variante. Doch nicht alle Absolvent/innen entscheiden sich dafür. Freie (Bühnen)-Produktionen gibt es im »Off«-Bereich viele und dort erst einmal »Experimente zwischen Bühne, Musik und Text« zu realisieren und den Lebensunterhalt gegebenenfalls mit Nebenjobs einzuholen, ist durchaus üblich. Das bewahrt und entwickelt die allseits geschätzte Qualität marktunabhängiger künstlerischer Felder.

Abb.: Inselmaschine und Bühnenbildmodell »Inselwerk – Der Sturm«;

Ähnlich verhält es sich mit dem Abschluss in Visueller Kommunikation (VK): Auch für diesen Abschluss gibt es »Jobs«, auf die man sich bewerben kann. Doch auch hier verzichten viele Diplomand/innen auf eine »sichere« Zukunftsperspektive zugunsten eigener Projekte, die der Freien Kunst zugeneigt sind, was sicherlich mit den breit gefächerten Erfahrungen zu tun hat, die man in Hamburg ob der räumlichen wie inhaltlichen Verschränkung zwischen den Studiengängen machen kann. So gesehen ist die Hamburger Kunsthochschule ein Eldorado wider die Spartenabschottung und Fachidiotie oder den akademischen Meisterschülerhabitus.

Mit der Einführung der europäischen Normierung in Bachelor- und Masterabschlüsse an der Hamburger Kunsthochschule wird die »Freiheit der Lehre und Forschung« ein vorläufiges Ende finden, so mutmaßt ein Teil der Studierenden und schließt sich dem Diskurs um den Bologna-Prozess an.

Abb.: Diplomarbeit im Bereich Freie Kunst;

Freie Kunst zu studieren heißt, auf einen finanziell in gesellschaftlichen Strukturen einigermaßen abgesicherten Berufweg komplett zu verzichten. Selbstredend änderte die Einführung des Diploms vor anderthalb Dekaden daran genauso wenig, wie es die Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen voraussichtlich tun wird. Letztlich kommt es hier auf den künstlerischen Diskurs an, dem sich die Absolvent/innen verpflichtet fühlen. So verwundert es nicht, dass sich aus dem Bereich Freie Kunst auch die politisch Aktivsten rekrutieren – siehe die bekannten Aktionen zum Boykott der Studiengebühren.

Abb.: Jakob Perko, Stills aus dem Musik-Video »Hermann-Balk-Straße 117«;

Bei der Beantwortung der Frage nach den ersten Schritten ins Berufsleben stelle ich große Unterschiede bezüglich der ethnischen Herkunft, dem Lebensalter und »natürlich« der künstlerischen Zugriffsform fest. Daraus aber generalisierte Schlüsse zu ziehen, käme der Produktion von Vorurteilen gleich. Das Studienverständnis zwischen »Dienstleistungsausbildung« und »Freigeist« ist zudem fließend und vielfach noch gar nicht konkret angelegt – das kommt für viele nach dem Studium und bestätigt die Behauptung, dass ein/e Künstler/in mit 50 ein/e junge/r Künstler/in ist (auch wenn der Kunstmarkt das hartnäckig nicht abzubilden gewillt ist).

Abb.: Renate Wieser, »The Survival Of The Cutest «, Hörspielinstallation;

Das Fehlen persönlicher Erfahrungen als freie/r »Bedeutungsproduzent/in« unter Marktbedingungen hilft vielleicht beim Glauben, eine »Galerie zu finden«, der Wunsch »Mitglied in der KSK[4] werden« oder die häufig wiederkehrende Absicht, sich »bei Stipendien [zu] bewerben« formuliert jedoch schon den Leistungsdruck, der auf kaum einer anderen Berufsgruppe so sehr lastet.

Einige Absolvent/innen gehen es ganz praktisch an: »Internetseite einrichten, Kontakte aktivieren, eine Ausstellung machen.« Oder: »Ich werde eine Skulptur im öffentlichen Raum realisieren. Ateliersuche.« Und deutlich illusionsloser: »Kleinere Ausstellungen in Hamburg und Umgebung. Mein Nebenjob hält mich über Wasser.« »Weiterhin freiberuflich jobben und wieder als Bauzeichnerin arbeiten.« Mit ironischem Unterton: »Weiterbildung zur Cutterin; in meiner großzügig bemessenen Freizeit Videos drehen und ausstellen.« Und mit Liebe zum Metier: »Ich weiß noch nicht, aber mache Kunst weiter!« Und ganz deutlich auch die Studiengebühren betreffend: »Da wird sich wohl nicht viel ändern (Studierende stehen ja häufig mitten im Berufsleben.« Und der häufig wiederkehrende Wunsch »unabhängig arbeiten zu können« ist vielleicht am besten so zu realisieren: »Das Berufsleben sollte grundsätzlich auf zwei Beinen stehen – wovon nur eine mit Kunst zu tun hat.«In welcher Form wollen Sie sich zukünftig an der Gestaltung von Gesellschaft beteiligen? (3) Bei dieser Frage zeigt sich die ganze Bandbreite künstlerischer Herangehensweisen. Da finden wir das kreative Potential jenseits der Konsumträume. Ein Absolvent faßt lapidar unsere »Moderne« zusammen: »sozial-gesellschaftlich-politisch-aufklärerisch-aufdeckend, aufzeigend«. Renate Wieser sieht die Zukunft ihres Engagements im »Hinterfragen des Begriffs Gesellschaft«. Konkreter und als persönliche Arbeitsbewegung erfrischend angelegt: »In der Kunst möchte ich eine Form finden, die verschiedenste Wirklichkeiten zuläßt. Denn sehen wir dasselbe, wenn wir uns dasselbe ansehen? Ich suche das Gespräch und schlage eine mögliche Situation vor. Was für den Einzelnen darin sichtbar wird, ist im Gespräch eine Art Wechselspiel, zwischen meiner Perspektive und der des Anderen«, schreibt Anna Belle Jöns ...

Abb.: Anna Belle Jöns, »Bad cough«;

... und ihre Kollegin Almut Grypstra formuliert: »Ich möchte mit meinem Leben eine Variante von Freiheit verfolgen und diese auch gerne als Inspiration weitergeben [...] und darüber an der Gestaltung von Gesellschaft mitarbeiten.« Und ja durchaus nicht für jede/n selbstverständlich folgende anonyme Antwort: »Wählen gehen.« Auf den Punkt bringt es Dorothea Brettschneider: »Durch Bewußtseinsarbeit.«

Abb.: Dorothea Brettschneider, »die gemeinsame Wurzel ist *(s)keu- «;

Jakob Perko formuliert die Bedingungen seines Gestaltungsrahmens so: »Mit Kunst und Liebe und Verständnis.« Alle Achtung, wer das heute noch so einfach und öffentlich aufzuschreiben wagt, auch auf die Gefahr hin als Künstler unter »Romantizismus«-Verdacht zu geraten! Für ein Hochglanzmagazin im Bereich Industriedesign jedoch Konsens: »Die Menschen sollen durch mein emotionales Design Freude und Spaß zu den Dingen haben.« Dass Design zum Beispiel im Bereich Textil auch anders gehen kann, zeigt die außerdiplomandisch antretende Fiorbela Ferreira (Design und Kunst) mit ihren Wimpeln für die unterschiedlichsten Anlässe im Rahmen potentieller HfbK-Feierlichkeiten: »Die gingen erstaunlich gut weg bei der Eröffnung!«

Abb.: Die Textilobjekte zur Geschichte der HfbK von Fiorbela Ferreira;

Der Wunsch nach privatem Freiraum ist in fast jedem anderen Berufsbild selbstverständlich, doch vom »Künstler« erwartet die Gesellschaft das Besondere. Gesellschaftliche Gestaltung besteht für einige Absolvent/innen einfach darin, eine Harmonie zwischen Beruf und Privatleben vorzuleben: »Ich bin da, ich zeige meine Sachen«, lautet eine Antwort, eine andere: »Mir Mühe geben bei der Erziehung meiner Kinder. Meine Kunst weiter machen und veröffentlichen.« Künstler/innen sind Menschen und wollen vielleicht eine »Kommune gründen, gut kochen«, oder nur ein »ganz normaler Maler« sein.

Dass Kunst und gesellschaftliches Engagement nicht immer zusammen geht, weiß Silke Herter: »Projekte, künstlerische, evtl. theaterpädagogische, Umweltschutz.« Und Tang Tian findet sich da »vielleicht nicht unbedingt als Künstlerin« sondern eher im »Naturschutz« wieder.

Abb.: Titel zum »Rotkäppchen«-Comic von Tang Tian; »Pumpe« von Silke Herter;
Nennen Sie Ihre »geheimen Träume« vom Leben als Absolvent/in einer Kunsthochschule. (4)Diese Frage ist bewußt als Widerspruch gestellt, und so erhalte ich schon mal die Antwort: »Die sind doch geheim!«. Doch Anna Belle kontert: »Meine Träume sind nicht geheim. Im Gegenteil, sie suchen eine Öffentlichkeit, denn ich habe ja was zu sagen.« Wie realistisch die meisten ihre Zukunft einschätzen, zeigt sich an den wiederkehrenden Einträgen »keine« und »von meiner Kunst leben können«. Dass »Kunst machen« nicht selten eine zukunftsträchtige und nachhaltige Lebensform vorstellen könnte, zeigt ein Wunsch besonders: »Die andere Hälfte des Künstlerpaares finden, dessen eine Hälfte ich bin.« Das müsste eigentlich die Familienpolitik aller Fraktionen unterschreiben können. Und ich zitiere weiter: Dass künstlerische Tätigkeiten immer noch dem Verdacht des nutzlosen Gewerbes ausgesetzt sind bezeugt der Wunsch: »Es wäre schön, wenn ich weiterhin im Theater was tun kann. Ein Detail, aber: Bitte keine skeptischen Blicke, wenn ich sage was ich studiert habe.«

»Mögen alle wachsen und sich entfalten, sich dabei unterstützen, statt sich gegenseitig daran zu hindern.« Dem ist nur noch der Aufruf an die »geldwerte« Politik hinzuzufügen: Macht die Kunst nicht zu einem zwar finanziell vielleicht rentableren aber seelenlosen Ramschladen für Zivilisationsdeko, denn ein geheimer Wunsch lautet auch: »Das Ende von Deutschland sucht den Superstar miterleben – vor allem im Kunstkontext.«

Abb.: Almut Grypstra, »Neonleiter«;

[1] Der Kulturaktivist/innen Anna Müller und Goran Rakic untersuchten jüngst präzise die Lebensumstände in Hamburg lebender bzw. arbeitender Künstler/innen und Studierender der Hotelfachschule mit einem »Fragebogen zur sozialen Mobilität« und präsentierten die Ergebnisse abschließend in einer Vortragsperformance mit Intervieweinspielern im »Einstellungsraum« an der Wartenau. Den Fragebogen finden Sie dort ...

[2] Der Karl H. Ditze Diplompreis – eine gute Sache, könnte man meinen, dass eine andere Bewertung als die der internen Professorenschaft greift. Doch dies zum Anlaß eines Präsentationsvorteils auf der Internetseite der HfbK zu nehmen und grade in der Kunst die anderen Positionen einfach erstmal unerwähnt zu lassen, das ist ein bisschen schlechter Stil ...

[3] Von 32 angesprochenen Diplomad/innen haben sich 21 an der »Umfrage« schriftlich beteiligt: Freie Kunst 10, Visuelle Kommunikation 6, Bühnenraum 4, Industriedesign 1; 4 wollten später noch per eMail antworten, aber Sie wissen ja, wie das ist ... nach der Prüfung ist einfach erst mal die Lu(s/f)t raus.

[4] KSK ist das Kürzel für die Künstlersozialkasse, eine Art staatlicher Arbeitgeber, in den die freiberuflichen Künstler/innen, aber auch Journalist/innen, Fotograf/innen, Designer/innen, Architekt/innen, Schauspieler/innen, Regisseur/innen usw. ihren Arbeitnehmeranteil zur Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung einzahlen. Der Arbeitgeberanteil wird von der KSK durch die Verwerterabgabe eingeholt, die jeder Auftraggeber abführen muss, der freiberufliche Künstler/innen, Journalist/innen, Fotograf/innen, Designer/innen, Architekt/innen, Schauspieler/innen, Regisseur/innen usw. mit einem Auftrag betraut. Seitdem die KSK verstärkt die Gesetzgebung zur Abgabe des Verwerteranteils durchzusetzen beginnt, laufen die Industrie- und Handelskammern Sturm und fordern die Abschaffung der KSK. Dies nimmt nicht Wunder, hat sich doch ein Großteil der Verwerter kreativer Arbeit seit jeher um diese Abgabe gedrückt und viele müssen derzeit mit hohen Nachzahlungsforderungen rechnen. Nicht zuletzt durch die jahrelangen Rechtsverletzungen (Abgabehinterziehungen) der großen Verwerter ist die KSK in eine finanzielle Krise geraten und dementsprechend haben sich die Aufnahmekriterien für die Versicherten in den letzten Jahren extrem verschärft.

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