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Kommentare [19]
8. Mai 2008

Sag Ja - Nein

Als Diashow ansehen

Bei THE THING Hamburg scheinen die Annette-Wehrmann-Wochen ausgebrochen: erst ein ausführliches Interview mit Sabine Falk, jetzt auch noch eine Diashow namens Sag JA-NEIN. Wir hier in der Redaktion finden: Sie, verehrte Leserinnen und Leser, sollen Gelegenheit haben, sich einmal gründlich Einblick in die Komplexitäten dieses ungewöhnlichen Werks (zuletzt mit der wahrscheinlich wichtigsten Arbeit des Kunstsommers 2007, dem "Aaspa" bei den Skulpturprojekten Münster) zu verschaffen. Die Bildredaktion meint nämlich, dass Annette Wehrmann eine wirklich wichtige (hässliches wort, aber wahr), wahrscheinlich diewichtigste lebende Hamburger Künstlerin ist, die, würde die Kunstwelt nicht so ahnungslos und oberflächlich sein, längst mit Museumsretrospektiven, Ruhm und Geldmengen überhäuft wäre. Nur sieht die Welt das zur Zeit noch nicht so wie wir. Das, so glauben wir mit einiger Sicherheit hier behaupten zu können, wird sich aber bald ändern, und es wäre nicht das erste mal, dass die Welt Jahre später auf den Kurs einschwenkt, den THE THING vorgegeben hat.

Christoph Schäfer

PS: Diese Zeilen, und die darin verwendeten Superlative, nebst der darin enthaltenen, offenbar schwer zu erkennenden, milden Selbstironie, die für einige (siehe unten) Kommentare gesorgt haben, sind von Christoph Schäfer und nicht von Annette Wehrmann, und auch nicht mit der Künstlerin abgesprochen. Sie sollten auch keinesfalls von der künstlerischen Qualität der Zeichnungen ablenken, und erlauben auch keine Rückschlüsse auf den Charakter des Werks der Künstlerin. Ich habe mir erlaubt, in der Kommentarsektion ausführlich (Kommentar #6) auf die Arbeit Wehrmanns, wie auch auf die Kommentare einzugehen.

Mit vorzüglichen Grüßen,

Christoph Schäfer


Alle Zeichnungen: Annette Wehrmann, 2007
Kommentare [19]
Annegret Hermann schrieb am 08.05.2008 22:30

Damit reicht es jetzt aber auch mit Anette Wehrmann -- wirklich!
Und diese unreflektierten Superlative der Bildredaktion sind mehr als peinlich ... oder wollt ihr das nun fortsetzen? Sehen wir als nächstes den wirklich wichtigsten lebenden männlichen Künstler?? Und danach vielleicht noch die wahrscheinlich wirklich wichtige tote Hamburger Künstlerin?

aha

gach schrieb am 09.05.2008 00:33

An das "Aaspa" erinnere ich mich noch ganz gut, es war das Werk der Skulpturprojekte, vor dem (nicht nur) ich fassunglos stand. Absolut platt, mit riesigem Aufwand und schlecht gemacht. "Abistreich" war noch der netteste Kommentar. Der Butterfahrt-Reklametext hier passt wirklich gut.
Generell über das Werk der Künstlerin kann ich nichts sagen, da mir nicht bekannt.

J.Georg Brandt schrieb am 10.05.2008 01:04

Liebe Things,

ich möchte meinen Kommentar und meine Kritik nicht an einer Person festmachen. Denn die Arbeit in Münster war sicherlich eine interessante Auseinandersetzung mit den Unsicherheiten einer bürgerlichen Gesellschaft, die nicht mehr ein noch aus weiß in Sachen Ökonomisierung ihres Umfeldes. Dennoch wäre zu diskutieren, inwieweit diese Arbeit lediglich symbolischen Charakter hatte. Das aber an anderer Stelle.

Bemerkenswert ist die Sprache des Artikels.
Vielleicht kann diese Person ja gar nichts dafür, dass der Hype ausgebrochen ist.

Was mich ernsthaft beunruhigt, ist die Art und Weise der Kritik (im Wortsinn gemeint):
"... (zuletzt mit der wahrscheinlich wichtigsten Arbeit des Kunstsommers 2007, dem "Aaspa" bei den Skulpturprojekten Münster) ...
... wahrscheinlich die wichtigste lebende Hamburger Künstlerin ist, die, würde die Kunstwelt nicht so ahnungslos und oberflächlich sein, längst mit Museumsretrospektiven, Ruhm und Geldmengen überhäuft wäre".

Aus solcher Sprache scheint mir ein Verständnis zu stechen, dass davon ausgeht, dass EINE Position ausreichte, um etwas zu verdeutlichen - oder um die Bedeutung von Kunst zu legitimieren - oder ...
Ich meine hingegen, dass gerade die VIELFALT das entscheidende Moment ist. Das wird in der Sprache von "Thing Hamburg" derzeit allerdings ausgeblendet ...
Sonderliche Wendung.

Marketingstrategien ähneln solcher Sprache. Von manchen wird Marketing übrigends als Psychopolitik bzw. als Instrument der Kontrollgesellschaft bezeichnet.
Ich denke, "Thing Hamburg" sollte den gesetzten Anspruch nicht verspielen. Auf ein neues!

Aber vielleicht war der Artikel eine beissende Ironie auf den entfesselten Neoliberalismus, der sich bekanntlich in der Kunst am besten versuchen lässt?

Beste Grüße
J.Georg Brandt

cornelia schrieb am 10.05.2008 10:02

lieber georg und alle,

sicher war der einleitende text zu annettes zeichnungen als ironie GEMEINT, aber leider funktioniert eine solche ironie nicht mehr, wenn sie deckungsgleich mit der realität ist. also lieber christoph schäfer (= autor des textes), wenn du uns das nächste mal schocken willst, hau doch mal richtig auf die kacke und lass die neoliberal-fascho-sau aus dem stall, so dass es einen echten grund gibt, sich aufzuregen!!

solidarisache grüße aus dem baskenland, c.

christian schrieb am 11.05.2008 10:58

ich versteh zwar nicht genau, worüber jetzt eigentlich gestritten wird, aber christoph schäfer, ist das nicht der wichtigste lebende Hamburger Künstler?

ciao, christian

Christoph Schäfer schrieb am 13.05.2008 14:57

Verehrteste Thing-LeserInnen, Thing und Kunst-ProduzentInnen, sehr geehrte Ironieverwender/-innen, Ironieversteher/-innen und Ironieerklärer/-innen

vielen Dank für das zahlreiche Echo auf meine bescheidenen einleitenden Worte zu dieser Bildserie.

Natürlich sind die Kommentare der THE THING Bildredaktion, die bisher voll und ganz auf mein Konto gehen, superlativgetränkt, jedoch keinesfalls unreflektiert. Im Unterschied etwa zur KommentatorIn #2, gach, kenne ich eine ganze Anzahl der Arbeiten von Annette Wehrmann, und zwar relativ lückenlos seit etwa 1984. In dem lesenswerten Interview mit der Künstlerin, auf das in der Einleitung ja hingewiesen wird, hätten Sie sich darüber schlau machen können. Die Gründlichkeit des dort Veröffenlichten, schien mir den zugegebenermassen flapsigen Ton meiner argumentationsabkürzenden Superlativ-Verwendung zu rechtfertigen. Wenn dieser aber solche Ansichten zu Tage zu befördern in der Lage ist, wie Kommentar #2, dass die Arbeit "Aaspa" nämlich: "Absolut platt" sei, und: "mit riesigem Aufwand und schlecht gemacht", dann, muss ich sagen, hat sich die Sache wirklich gelohnt. Denn dass sich solcherlei Ignoranz aus dem Versteck traut - nicht im Kommentar eines Provinzblatts, sondern in einem Kunstforum, finde ich allein schon deshalb gut, weil es mir die Chance zur Erwiderung gibt:

Die Arbeit von Annette Wehrmann ist alles andere als platt. Schaut man sich Aaspaa alleine an, ohne das Gehirn auszuschalten, hätte man darin einige Referenzen entdecken können - an Earth Art, an Spiral Jetty und insbesondere Smithsons Film über dieselbe; Richard Long wird fast wortwörtlich zitiert; die Malerei auf dem "Baustellenschild" zitiert den "Jungbrunnen" von Lucas Cranach, und ganz besonders den "Garten der Lüste" von Hieronymus Bosch, neben deutlichen Referenzen an Merz (M.), utopische Architektur und den Gigantismus von Alice Aycock. Das ganze wird von der Künstlerin so nebenbei eingeflochten und eben nicht Bildungsbürger-Referenz-Kunst-mäßig vor sich her getragen, wie ich es an dieser Stelle genötigt bin, zu tun, und "aktualisiert" im Sinne von Brecht und Benjamin, nämlich mit der Frage nach der Privatisierung des Glücks im Allgemeinen am Beispiel Seeufer und Wellnesskult im Besonderen (zum Beispiel) verknüpft.

Schon durch diese wenigen Zeilen dürfte der aufmerksamen LeserIn aufgefallen sein, dass Annette Wehrmanns Arbeit versucht, ein Spannungsverhältnis zu gesellschaftspolitischen, erkenntnistheoretischen und künstlerischen Großfragen herzustellen. Dabei bedient sich die Künstlerin des, insbesondere in der Kunst der deutschen Romantik entwickelten Mittels der (fettgedruckt, kursiv) Ironie - butterfahrtmässig verkürzt könnte man sagen: das Absolute wird berührt, und zugleich über die Anmaßung eines solchen Unterfangens sich lustig gemacht.

Diese Vorgehensweise zieht sich durch eine große Anzahl von Arbeiten Annette Wehrmanns: in den frühen 80ern baute sie bestickte, an gigantische Steinzeit-Platinen erinnernde Gebetsmühlen, ein Gehirn aus Sägespänen, eine die Gesetze der Schwerkraft verspottende wassergefüllte, von Nadeln zerstochene Einkaufstüte. Später folgte eine eigene Währung, die relativ bekannten Blumensprengungen, eine ganze Serie von ebenfalls schwerkraftverspottenden UFOs, auf tausende von Smarties notierte Gedichte, kugelförmige Mauern, raumgreifende Installationen aus auf Luftschlangen getippten Texten, ein Flohmarkt auf Hamburgs erstem privatisiertem Platz, dem Fleetmarkt inklusive einem Marktbüro, dass in einer Skulptur im Stile von Ledoux' "Haus des Gartenwärters" untergebracht, zugleich die dort aufgestellte Skulptur Stadtpfflanze" verbarg, und schließlich der zu einem romantischen Spiegelpavillion umgebauten DDR-Grenzturm auf dem Bundesgartenschaugelände hinter Schloß Sanssouci - insgesamt gesehen ein Werk, dessen Tiefe, Komplexität, Originalität und Zwingendheit ich mit einiger Berechtigung und völlig ironiefrei (so mir das überhaupt möglich ist) als "singulär" bezeichnen würde.

Ihnen, verehrte Leserinnen und Leser, ist es ja völlig unbenommen, meine Sichtweise dieses herausragenden Werks intolerant, faschistisch, bravomässig oder marketenderisch zu finden - ich halte genau Ihre "Fassungslosigkeit" diesem Werk und einer behaupteten Wichtigkeit gegenüber für ein Zeichen, dass es hier um etwas geht wie: "Die Idee ist gut doch die Zeit noch nicht so weit". Beziehungweise, ob Ihnen das nun schmeckt oder nicht, es mir eher angemessen erscheinen lassen würden, von Genie zu sprechen, ob nun im Sinne des 19ten Jahrhunderts, im Sinne von Djinn, genie-in-a-bottle oder aber von bezaubernde Jeanny, das ist ganz Ihnen überlassen, und ebenso, die Künstlerin für den besten Künstler der Stadt zu halten.

Findet

Ihr ewig zweitbester Butterfahrtvertreter

Christoph Schäfer

Anna Weinmeister schrieb am 14.05.2008 18:27

Lieber Christoph Schäfer,

herzlichen Dank für die erhellende und erkenntnisreiche Erklärung! Mit den vielen kunsthistorischen Referenzen versteht man auch besser, in welchem Zusammenhang die Arbeit zu lesen ist. Man muss auch nicht immer alles so kritisch sehen und kann sich doch einfach mal an etwas Schönem erfreuen, oder? Ich finde die Zeichungen klasse und sie hätten durchaus ihren Platz in der Sammlung Falckenberg verdient.

Es grüsst Sie und bedankt sich für Ihr Engagement,

A. Weinmeister

Merveverlag schrieb am 15.05.2008 03:37

Harald hat schon 2007 einen Stapel davon gekauft.

djinn schrieb am 17.05.2008 21:40

ja, aber wie aus gut informierter quelle laut wurde, hat er sie gleich an die louvre dependance dubai weiter verscherbelt. leider nahmen die dortigen behörden anstoß an ihnen, wegen unsittlicher entblößung weiblicher kopfhöhlungen, deshalb mussten die zeichnungen dummerweise geschreddert werden. die diashow ist alles, was davon noch übrig ist und illegale downloads werden strafrechtlich geahndet!!

michel chevalier schrieb am 18.05.2008 20:52

zeichnung/malerei-qua-kunst-ware finde ich langweilig (und übrigens auch ziemlich schwierig in verbindung zu bringen mit situationismus referenzen, christoph: "Aucune peinture n'est défendable du point de vue situationiste" IS # 2, dezember 1959, s.24)

and now that the cat is out of the bag (danke nora): auch langweilig, im nachhinein, finde ich es, wenn die kunst-zeichnung-produzentin annette wehrmann in das laden-projekt »unlimited liability« kommt (zur einweihung, am 9.6.07 ) und das projekt lauthals mit links-autonomen begriffen dissed, ohne zuzugeben, was ihr verhältnis zu der person ist, die der laden visuell (ein prominent-gezeigtes t-shirt) und diskursiv (das interview im biennale de paris katalog, die targetautonopop zeitschrift) angreift und jurisitisch ausgrenzt (der ul vertrag): ihr rechtspolitischer mäzen harald falckenberg.

djinn schrieb am 19.05.2008 19:06

hallo michel,
wenn du eine über unser kleines streitgespräch am eröffnungsabend hinausgehende kritik an meiner kritik deines ladenprojekts "unlimited liability" hast, dann hättest du wirklich genug zeit und gelegenheit genug gehabt, mir das persönlich mitzuteilen, immerhin sind wir in der selben stadt ansässig. ich verstehe nicht, warum du diesen streit meinst ein jahr später (!) im internet öffentlich austragen zu müssen. und noch ein kleiner ratschlag hintendrein: im internet verbreiteter tratsch muss nicht unbedingt der wahrheit entsprechen.
und ciao
annette

y.dziewor schrieb am 19.05.2008 23:15

Liebe Anette Wehrmann,
da möchte ich Dir von Herzen zustimmen. Wenn es Probleme gibt, dann sollte man die in jedem Fall persönlich und nicht öffentlich austragen, wo es jeder mitkriegt.
Verbindlichst,
Y. Dziewor
(ich schätze Ihre Arbeit übrigens sehr!)

Christoph Schäfer schrieb am 21.05.2008 00:59

Hallo Michel,

welche Situationismus Referenzen?

Deine Fähigkeit, ironische Kunstgriffe nicht zu entdecken verträgt sich übrigens gut mit deiner Abneigung gegen Malerei und Zeichnung.

Grüsse,

C.S.

"Honi soit qui mal y pense"

michel chevalier schrieb am 21.05.2008 12:54

it's not that we don't "understand" – it's that we don't "want."

Tobias Still schrieb am 27.05.2008 11:06

ad Christpoph, :
Die Zugabe von Anführungszeichen verändert nicht den Sinn einer Aussage, lässt aber ihren Wahrheitswert offen.
Um Tatsachenbezug scheint es bei der Aussage "X ist wahrscheinlich die wichtigste lebende Hamburger Künstlerin" allerdings nicht zu gehen:
Ihr Gehalt ist (bis auf die implizite Behauptung, dass X lebt, weiblich und aus Hamburg ist) normativ.
Freilich, das derart gebrauchte Attribut "wichtig" verbindet auf so hirnrissige Art hohen Anspruch mit Gehaltlosigkeit, dass eine Aussage der genannten Art
zwar einer bestimmten Form von Kunst-"Diskurs" entspricht, aber auch mir peinlich wäre.
Ich bin zwar vielleicht ein ungehobelter Mensch, dennoch weiß ich (vom Hörensagen), dass Ironie ein rhetorisches Mittel des verfeinerten Geistes ist - und so nehme ich an,
dass der Verweis auf Ironie hier nicht einfach als Mittel zur Entschärfung blöder Aussagen instrumentalisiert wird.

Um dennoch zu verstehen, habe ich in Wikipedia nach "Ironie" gesucht. Dort wird zwischen 3 Formen von I unterschieden:

a) rhetorische Ironie (das Gegenteil des Gemeinten wird gesagt und kann auch verstanden werden), die
b) sokratische Ironie (man stellt sich fragend dumm und lockt den sich überlegen wähnenden Gesprächspartner in die Falle) sowie die
c) tragische Ironie (der Protagonist erscheint ahnungslos, selbst wenn die Katastrophe direkt und erkennbar bevorsteht).

Nach Variante a) wäre die Aussage also in der Art zu disquotieren, dass X die unwichtigste lebende Hamburger Künstlerin ist. Ich würde sagen, das scheidet aus...
b) kann ebenfalls nicht sein, da es sich ja um eine Aussage und nicht eine Frage handelt.
Es bleibt also c) "der Protagonist erscheint ahnungslos, selbst wenn die Katastrophe direkt und erkennbar bevorsteht"

Tobias Still schrieb am 27.05.2008 12:44

Entschuldigung, "Christpoph" war ein Vertipper - ehrlich!

Christoph Schäfer schrieb am 28.05.2008 17:25

Sehr lehreich Tobias, doch nur eine Zeile weiter heisst es bei wikipedia:
"In der Selbstironie spiegelt sich eine kritische, spielerische Haltung gegenüber dem eigenen Standpunkt wider.", und (ebenda): "Je breiter das Publikum, an das sich ein Journalist wendet, umso größer die Gefahr, dass Ironie an einem Teil der Adressaten vorbei geht. Daher der warnende Merksatz:

Ironie
Versteht der Leser nie."

Tobias Still schrieb am 30.05.2008 19:04

ad Christoph (2):
Hm, ich glaube da hast Du mich mißverstanden. Ich habe verstanden, DASS es sich um Ironie handelte. Darauf hast Du ja ausgiebig hingewiesen. Auf diese Art von Mißverständnis zielt, glaube ich, der Merksatz von Wikipedia ab.
Meine Überlegungen beschäftigten sich vielmehr mit der Frage WIE diese Aussagen - als ironische - in dechiffrierter Geradeaus-Sprache aufzufassen sein könnten.
Nun, dass sich eine spielerische Haltung dahinter verbirgt ist mir ein bischen zu nichtssagend - in
diesen post-post-modernen Zeiten, in denen wir leben, kann man ja nicht davon ausgehen, dass der Term "Spiel" noch irgendeine Signifikanz hat.
Den Verweis auf die kritische Haltung finde ich da schon interessanter. Da Kritik für den gemeinen Verstand aber untrennbar mit Urteilen und Argumenten verbunden ist, darf man ein bischen Verstehbarkeit schon erwarten. Zumal
Deine Kommentare bezüglich der Referenzdichte und Geniequalität, die vorgebliche Haltungsabweichung gegenüber dem banal-affirmativen Einleitungstext auch nicht eben erkennbar machten.
Ich teile zwar keinesfalls die Kunstauffassung von Michel Chevalier, aber von einem ausgewiesenermaßen kritischen Künstler wie Dir, würde ich mir auch mehr wünschen als das Motto des Hosendbandordens.

Dennoch viele Grüße
Tobias

Malte Steiner schrieb am 08.06.2008 14:28

Das aufgeblasene Gegacker des Herrn Schäfers lädt natürlich ein, die Kinderkrickel Zeichnungen an der Luft zu zerreissen. Ich will Frau Wehrmann nicht absprechen, das sie künstlerisch arbeiten kann, sehe aber das nicht in den Zeichnungen. Vielleicht übersehe ich den 20. Subkontext und Studentenironie, vielleicht habe ich wieder die entscheidene Vorlesung damals geschwänzt, jedoch sollte nicht wirklich alles zu Kunst erklärt und damit der Beliebigkeit preis gegeben werden. Vielleicht braucht Frau Wehrmann auch einfach Urlaub.

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