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20. Januar 2009

Open Mic Nr.5

Am 23. Januar 2009 um 20 Uhr findet zum fünften Mal das »open mic« von target autonopop statt, im trottoir in der Hamburger Hochstraße 24, nahe dem Hein-Köllisch-Platz, in 20359 Hamburg.

Zum vierten Mal bieten wir eine "Neujahrsklärung ganz anderer Art" (Zitat aus der Berliner Tageszeitung). "Wir", das sind Tobias Still, Rahel Puffert, und Michel Chevalier und sie eröffnen eine Diskussionsrunde zu verschiedenen Themen wie beispielsweise:

"Wer ist das Publikum für Kunst? Wer sollte das Publikum für Kunst sein?"

"Wo ist Kunst zu finden? Wo sollte Kunst zu finden sein?"

"Glauben wir heute noch an eine Autorität, die es ermöglicht, die Äußerung, etwas sei „Kunst“ als aussagekräftiges Werturteil zu verstehen? Und wenn nein: Welche Kriterien setzen wir dennoch ein, um dem Ausdruck zu verleihen, was wir von Kunst fordern?"

"Ist Ambivalenz eine Qualität, wenn man Kunst rezipiert?"

"Gehört der ausgewählte Vertriebsweg (Künstlerhaus, bezahlbare Multiples, Internet, kommerzielle Galerie) zum Inhalt des jeweiligen Werks?"

"Wie wäre es, wenn KünstlerInnen vom Verkauf ihrer "Werke" wirtschaftlich nicht abhängig wären, sondern durch Interventions- /Austellungshonorare entlohnt würden?"

"Was/Wer setzt sich bei der jetzigen Kunstmarkt-Institution-Synergie durch?""Was würde mit der Kunst passieren, wenn es keine Klassenherrschaft geben würde?"

"Richtig, falsch oder offen für die Debatte: »projekte wie „wir nennen es hamburg“ und
„subvision“ leisten ihren beitrag zur spektakularisierung und entpolitisierung engagierter lokaler arbeit im kunstfeld und helfen mit bei der unterwanderung nachhaltigem kritischen engagements.« (Cornelia Sollfrank, 1.09)"

"Kulturpolitik = Kulturwirtschaft?"

"Was ist ein Lokalkünstler?""Gibt es eine Hierarchie der Widerprüche?"

"Das Grundprinzip des Formats "open mic" ist – wie der Name schon sagt –dass das Mikrofon jedem zugänglich ist. »target: autonopop« hat dasFormat in den Bereich der bildenden Kunst übertragen, (...) um über DAS öffentlich sprechen zu können, was am drängensten und wichtisten ist für KünstlerInnen: den Kunstbetrieb, die Produktionsbedingungen im Betrieb, wichtige Entwicklungen in der Stadt, das worum es geht oder gehen sollte beim "Kunst machen", und und und. (...) öffentlich unzensiert sprechen zu können, das ist gewöhnungsbedürftig, nicht nur im Kunstbetrieb, aber auch da. Ja, hat man sich vielfach doch bereits mit der Position des Konsumenten, der Zuschauerin, abgefunden bei den zahlreichen "Diskussionveranstaltungen". In hierarchischen settings, in konfrontativer Anordnung, meistens mit einem Mikrofon, das der Hauptredner ungern aus der Hand gibt, der dann auch soviel und so lange redet, dass kaum Zeit bleibt für die angekündigte "Diskussion", und wenn, dann zu dem vorgegeben Thema – in das man gerade nicht so eingearbeitet ist und sich mit einem unüberlegten Beitrag bestenfalls blamieren kann..." (C. Sollfrank, THE THING, 1.07)








Alle Abbildungen © Michel Chevalier

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